Europa neu denken. SPD

Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments | Kontakt | Impressum
  • Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

    ich bin 53 Jahre alt, lebe seit über 40 Jahren in Essen und vertrete seit 2009 Ihre Interessen im Europäischen Parlament.

    Die EU hat für Frieden und Wohlstand gesorgt. In Mülheim, Essen, Oberhausen, Duisburg, in den Kreisen Kleve, Viersen und Wesel konnten wir viele Projekte wie Zollverein und den Niderfeldsee mit EU-Geldern realisieren. Aber nicht alles, was in Brüssel entschieden wird, ist gut! Deshalb werde ich, dank Ihres Votums und Vertrauen, weiterhin für gute Arbeit, ein soziales, gerechtes und lebenswertes Europa, einen starken Verbraucherschutz sowie gegen die Verschwendung und den falschen Einsatz von EU-Mitteln kämpfen.

    Herzliche Grüße
    Jens Geier MdEP

     

  • Sternstunde – Newsletter der Europa-SPD | Februar 2018

     

    Spannende Tage in Berlin, Brüssel, Straßburg

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JENS GEIER: “Die Regierungschefs müssen sich ehrlich machen”

EU-Gipfel / Haushaltsausschuss stimmt über Finanzplanung ab

„Beim EU-Gipfel treffen grundverschiedene Positionen aufeinander. Durch den Wegfall des britischen EU-Beitrags wird die Diskussion über die langfristige EU-Finanzplanung noch drängender“, erklärt Jens Geier, Vorsitzender der Europa-SPD und stellvertretender Vorsitzender im Haushaltsausschuss. „Dabei geht die Milchmädchenrechnung ‚kleinere EU gleich kleinerer Haushalt‘ nicht auf. Wenn die Europäische Union gleichzeitig neue Aufgaben bekommt und immer mehr leisten soll, wie zuletzt in der Verteidigungspolitik, aber auch viele Mitgliedstaaten in den bestehenden Programmen nicht kürzen wollen, kann das nicht funktionieren.“

„Die Regierungschefs müssen sich endlich ehrlich machen und sich darüber verständigen, was die EU in Zukunft leisten soll. Die EU-Kommission hat hierzu eine sinnvolles Szenario vorgeschlagen: Mit rund 13 Milliarden Euro jährlich könnte man zum Beispiel jedem dritten jungen Erwachsenen einen Auslandsaufenthalt mit dem Erasmus-Plus-Programm anbieten“, so Jens Geier zu der Abstimmung des Haushaltsauschusses über die EU-Finanzplanung am Donnerstag. „Zurzeit investiert die EU hier zwei Milliarden Euro jährlich und erreicht damit gerade einmal vier Prozent aller jungen Menschen. Wer also mehr Mobilität will, muss auch mehr beitragen. Aus der Beantwortung dieser Frage ergibt sich der Finanzbedarf.“

„Das Parlament rechnet in seiner Position vor, wie ein ambitionierter Haushalt einer solidarisch weiterentwickelten EU aussehen könnte. Wir müssen die bisherige Unterfinanzierung des EU-Haushaltes beenden, das ist klar“, sagt Jens Geier. „Auch die Einnahmenseite muss überdacht werden. Mit neuen Eigenmitteln wie der von Kommissar Günther Oettinger ins Spiel gebrachten Plastiksteuer könnte der EU-Haushalt gestärkt werden, ohne die nationalen Haushalte zu belasten. Die Regierungschefs dürfen dieser Diskussion nicht länger ausweichen. Bei diesem Thema darf es keine Tabus geben.“

Die Staats- und Regierungschef kommen Freitag, 23. Februar zu einem informellen Treffen zusammen, um unter anderen über den mehrjährigen Finanzrahmen zu diskutieren. Das Parlamentsplenum wird am Dienstag, 13. März über seine Position zum mehrjährigen EU-Finanzrahmen abstimmen. Die Kommission will ihren Entwurf am Mittwoch, 2. Mai vorlegen.


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